Pruefen Sie die Kuendigungsfristen bei Verbraucherdarlehen nach § 490 BGB.
Rechtsgrundlage
- § 490 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ↗
Gültig ab: 1. 1. 2026
Kurz zum Thema
Pruefen Sie die Kuendigungsfristen bei Verbraucherdarlehen nach § 490 BGB. Der Rechner dient der Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.
Berechnung gemäß § 490 BGB
Die Berechnung erfolgt auf Grundlage der Bestimmungen des Buergerlichen Gesetzbuchs (BGB), insbesondere § 490. Bitte geben Sie die erforderlichen Werte ein, um das Ergebnis zu berechnen.
Rechtliche Grundlage
Die gesetzliche Grundlage bildet § 490 Buergerliches Gesetzbuch (BGB). Diese Vorschrift regelt die Details der Berechnung und der Anspruchsvoraussetzungen. Alle Angaben ohne Gewaehr.
Haeufig gestellte Fragen
Wann kann ein Verbraucherdarlehen gekuendigt werden?
Nach § 490 BGB kann der Darlehensnehmer ein Darlehen jederzeit kuendigen. Bei Festzinsdarlehen ist eine Kuendigung nur nach 10 Jahren mit 6-monatiger Frist moeglich.
Welche Folgen hat die vorzeitige Kuendigung eines Festzinsdarlehens?
Kündigt der Darlehensnehmer vor Ablauf der 10-Jahres-Frist ein Festzinsdarlehen, kann der Darlehensgeber eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Diese soll den Zinsschaden ausgleichen.
Wie hoch ist die Vorfälligkeitsentschädigung bei Baufinanzierungen?
Die Vorfälligkeitsentschädigung bei Baufinanzierungen ist gesetzlich begrenzt. Sie darf 1 % des vorzeitig zurückgezahlten Betrags oder 0,5 % bei Darlehen mit weniger als 12 Monaten Restlaufzeit nicht überschreiten.
Kann der Darlehensnehmer bei Eigentumswechsel kündigen?
Ja, bei Verkauf des Grundstücks oder der Eigentumswohnung kann der Darlehensnehmer das Darlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung kündigen. Die Bank darf in diesem Fall nur den tatsächlichen Zinsschaden geltend machen.
Welche Kündigungsfrist gilt für Regularmkündigungen?
Bei Regularmkündigungen gilt eine Kündigungsfrist von einem Monat, sofern nicht etwas anderes vereinbart ist. Bei Festzinsdarlehen außerhalb der Sonderkündigungsregel ist die 6-Monats-Frist einzuhalten.